Historie

Nach langen Vorarbeiten besteht die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer seit dem 8. April 2006. Im Januar 2007 fanden die ersten Wahlen zur Kammerversammlung statt und am 30. März 2007 trat diese erstmals zusammen.

Wir waren damit die letzte sich gründende Kammer im Bundesgebiet, da für den Zusammenschluss zuvor die rechtlichen Grundlagen in einem zwischen den beteiligten Bundesländern geschlossenen Staatsvertrag geschaffen werden mussten.

"Dieser Vertrag war ein historisches Ereignis, das allen Beteiligten eine große Kompromiss- und Innovationsbereitschaft abforderte."
(Clauß, PtJ 04/2008, S.371)

Einige Hindernisse und Bedenken waren zu überwinden - sowohl bei den beteiligten Ministerien als auch bei den einzelnen Bundesländern, bei denen Vorarbeiten für eine eigene Landeskammer schon sehr weit gediehenen waren.

Ausschlaggebend für den Aufbau einer gemeinsamen Kammer über die fünf Bundesländer war der Wunsch, Synergieeffekte zu nutzen - finanziell wie politisch -, bei denen die historisch bedingten strukturellen Gegebenheiten der beteiligten Bundesländer eine gemeinsame Basis für die weitere Entwicklung der vertretenen Berufsgruppen bildet.

"Als länderübergreifende Kammer war der Wille zur Einigung und die Verpflichtung auf eine gemeinsame Sache zu einer erfolgreichen länder-, verfahrens- und verbandsübergreifenden Kooperation Grundlage zur Gründung der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer."
(Mrazek, PtJ 4/2008, S.371)

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