Auftakt des neuen Formats „Austausch OPK und Pt(W)“ erfolgreich gestartet

Mit dem neuen Veranstaltungsformat schafft der Vorstand ein Angebot für Kolleginnen und Kollegen, die nach dem Psychotherapiestudium ihre Approbation erhalten haben. Ziel ist es, den Austausch mit der Kammer zu fördern, Fragen zu klären und Raum für die Themen dieser neuen Berufsgruppe zu eröffnen, die sich doch teilweise von denen der PP und KJP unterscheiden.

VeranstaltungenWeiterbildung
Spielfiguren sind um einen zentralen Punkte positioniert

Foto: Freund Foto/AdobeStock

Das Format findet zunächst quartalsweise online statt, jeweils abends von 18:00 bis 19:30 Uhr. Es ist bewusst offen gestaltet: Ein kurzer thematischer Input soll vor allem den Austausch untereinander anregen.
Begleitet wird der Austausch von Dr. Dietmar Schröder (Vorstandsmitglied Brandenburg und zuständig im Vorstand für Themen der Aus-, Fort- und Weiterbildung und die Belange der PiA), Luisa Baier (Kammerversammlungsmitglied Brandenburg, approbierte Psychotherapeutin und Absolventin des ersten Psychotherapiestudiengangs in Deutschland) sowie Dr. Andrea Walter, stellvertretende Geschäftsführerin.

Zur ersten Veranstaltung folgten am 23.03.2026 über 30 junge Kolleginnen und Kollegen der Einladung. Im Austausch zeigte sich, dass sich die Mehrheit derzeit in Weiterbildung befindet oder diese anstrebt. Einige sind aktuell in Promotionsvorhaben eingebunden oder planen Auslandsaufenthalte – häufig auch, um die Zeit zu überbrücken, bis eine fachpsychotherapeutische Weiterbildung begonnen werden kann. Der überwiegende Teil strebt den Abschluss im Gebiet Psychotherapie für Erwachsene an, einige aber auch im Gebiet Psychotherapie für Kinder und Jugendliche. Es zeigt sich eine erfreuliche Vielfalt an angestrebten Verfahrensvertiefungen.

v.l.n.r. Dr. Andrea Walter, Luisa Baier, Dr. Dietmar Schröder
©OPK

Es entstand ein Austausch zu den ersten Erfahrungen mit der Tätigkeit an Weiterbildungsstätten oder als Angestellte im stationären Bereich. Deutlich wurden bestehende Unsicherheiten in der Anfangsphase der Weiterbildung, etwa zur Arbeitszeitgestaltung, zur Nutzung des Logbuchs oder zur Ausgestaltung der Gespräche mit Weiterbildungsbefugten. Viele Teilnehmende wirken aktiv darauf hin, dass sich ihre Einrichtungen als Weiterbildungsstätten anerkennen lassen. Diese Rückmeldungen werden aufgegriffen und in die weiteren Beratungen eingebracht, um die neue Weiterbildungsstruktur gemeinsam weiterzuentwickeln.

Weitere Themen waren Fragen zur Kammermitgliedschaft und die Fortbildungspflicht. Hier gilt: Während der Weiterbildung besteht keine zusätzliche Fortbildungspflicht. Wer sich nicht in Weiterbildung befindet, unterliegt der berufsrechtlichen Fortbildungspflicht. Weitere Informationen sind auf der Website zu finden.

Der nächste „Austausch OPK und Pt(W)“ findet am 22. Juni von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Dieses Mal möchten wir zu Beginn Informationen zu den Besonderheiten der psychotherapeutischen Tätigkeit im ambulanten, stationären und institutionellen Versorgungsbereich geben und dies in einen Kontext zur Weiterbildung setzen. Es wird aber auch vor allem wieder Raum für Ihre Themen und Fragen geben. 

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