"Grillabend der Politik": Austausch über die psychotherapeutische Versorgung in Sachsen-Anhalt

Beim traditionellen Grillabend der im Gesundheitssystem Aktiven, zu dem die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) und die Ärztekammer Sachsen-Anhalt eingeladen hatten, standen Austausch und Begegnung im Mittelpunkt.

Berufspolitik

Dr. Sabine Ahrens-Eipper (im Vordergrund links) im Gespräch mit Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (2. v.r.).
Foto: Peter Gercke

In entspannter Atmosphäre kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Gesundheitswesen und Politik zu intensiven Gesprächen zusammen.

Für die OPK war Vizepräsidentin Dr. Sabine Ahrens-Eipper vor Ort und der Abend bot eine gute Gelegenheit, die Bedeutung einer starken psychotherapeutischen Versorgung zu thematisieren. Besonders im Mittelpunkt stand der Austausch mit der Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sowie mit Dr. Lydia Hüskens (FDP), Ministerin für Infrastruktur und Digitales sowie zweite stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Sachsen-Anhalt, über die aktuellen Herausforderungen und die weitere Entwicklung der psychotherapeutischen Versorgung.

Deutliche Worte zur aktuellen Gesundheitspolitik fand Dr. Jörg Böhme, Vorstandsvorsitzender der KVSA. In seiner Rede kritisierte er das GKV-Spargesetz und insbesondere die geplante pauschale Kürzung der Psychotherapie-Honorare. Angesichts des zunehmenden Bedarfs an psychotherapeutischer Versorgung und des bereits bestehenden Mangels an Arztzeit sei es aus seiner Sicht nicht nachvollziehbar, den ambulanten Bereich zusätzlich zu belasten.

Der Grillabend bot damit nicht nur Raum für persönliche Begegnungen und fachlichen Austausch, sondern auch für wichtige gesundheitspolitische Gespräche über die Zukunft der psychotherapeutischen Versorgung.

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