Informationsveranstaltung für Studierende: Altersvorsorge, Fortbildungspflicht und aktuelle Entwicklungen in der Berufspolitik waren Themen

Am 25. Juni 2026 fand erneut die Informationsveranstaltung für Studierende im Online-Format statt.

Veranstaltungen

Foto: RichVintage/iStock

Trotz sehr hoher Temperaturen konnte die OPK rund 40 potenzielle zukünftige Mitglieder begrüßen. Nach einem herzlichen Willkommen durch Dr. Gregor Peikert, Präsident der OPK, stellten sich auch die beiden Co-Moderatorinnen, Dr. Sabine Ahrens-Eipper, Vizepräsidentin der OPK, und Dr. Andrea Walter, Stellvertretende Geschäftsführerin der OPK, kurz vor.

Als inhaltlichen Einstieg stellte Dr. Gregor Peikert zunächst die OPK als Berufs- und Interessensvertretung der ostdeutschen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vor. Hierbei ging er ebenso auf die Grundzüge der Kammerarbeit und den dazugehörigen Aufgaben ein.

Im Anschluss daran gab Dr. Sabine Ahrens-Eipper einen Überblick über die Mitgliedschaft. So wurde auf die Pflichtmitgliedschaft in einer Psychotherapeutenkammer nach Erhalt der Approbation eingegangen und mit welchen weiteren Verantwortungen diese einhergeht. Auch ging sie auf Themen wie Versorgungswerk und vielfältiger Fortbildungsveranstaltungen ein. 

Hierzu gab es dann auch die ersten Fragen aus den Reihen der Teilnehmenden. So konnten an dieser Stelle bereits Unsicherheiten hinsichtlich der Anmeldung in besonderen Fällen geklärt werden. 

Auch zu den Themen Beitrag sowie Beantragung der Approbation wurden Fragen gestellt, die im Anhang des Berichts zu finden sind. Darüber hinaus können weitere Information zum Thema Mitgliedschaft auf unserer Website gefunden werden: https://www.opk-info.de/fuer-mitglieder/mitgliedschaft

Nachdem alle Unsicherheiten beseitigt wurden, setzte Dr. Gregor Peikert mit einer Vorstellung der Themen fort, die die OPK derzeitig beschäftigen. Hierbei wurde insbesondere auf die erheblichen negativen Auswirkungen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf die ambulante psychotherapeutische Versorgung eingegangen. In diesem Kontext wurden auch Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme einer Landeskammer besprochen sowie auf die Aktivitäten der Kammer zur Interessenvertretung des Berufsstandes nach außen eingegangen.

Alle wichtigen Informationen zur fachpsychotherapeutischen Weiterbildung in Kürze auf der OPK-Website.

Ein weiteres, sehr relevantes Thema – die Psychosoziale Notfallversorgung – wurde durch Dr. Sabine Ahrens-Eipper vorgestellt, die nicht nur für das Thema brennt, sondern auch wesentlich zur Etablierung eines effizienten Notfall-Versorgungssystems beigetragen hat. Erst kürzlich musste die PSNV erneut auf die Probe gestellt werden, nachdem eine Amokfahrt in der Innenstadt Leipzigs zu erhöhtem psychotherapeutischen Bedarf geführt hatte. Doch von Stunde eins nach der Tat boten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Behandlungskapazitäten für Betroffene an – ein Beweis für die gelungene Umsetzung. Auch für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die nach neuem System approbiert sind, bestehet auch ohne Fachkunde die Möglichkeit zur Eintragung in die sogenannte Notfallliste. Weitere Informationen hierzu können der Website entnommen werden: https://www.opk-info.de/fachthemen/psnv

Zuletzt wurde die fachpsychotherapeutische Weiterbildung in ihren Grundzügen sowie der aktuelle Stand der Umsetzung dieser durch Dr. Andrea Walter präsentiert. Wie auch schon bei vorherigen Informationsveranstaltungen gab es hier besonders viele Rückfragen. “Wir ergänzen unsere Website in den nächsten Wochen, um diese aufzugreifen und detailliert zu beantworten”, versicherte Dr. Andrea Walter. 

Pünktlich nach zwei Stunden waren alle Fragen beantwortet und die Veranstaltung wurde mit ermutigenden Abschlussworten durch den Präsidenten der OPK beendet. Das direkte Feedback der Teilnehmenden zeigte auf, dass der Austausch zwischen der OPK und ihren künftigen Mitgliedern gelungen ist. Die Kammer bucht die Veranstaltung dementsprechend als Erfolg ab und blickt mit Vorfreude auf die kommende Veranstaltung im nächsten Jahr.

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