S3-Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung“ aktualisiert und erweitert

Grundlegende Überarbeitung der Leitlinie auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz: neue Strukturierung, weitere Kapitel zu speziellen Betroffenengruppen

Das müssen Sie wissen

Foto: Iryna Shek/iStock

Die S3-Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung“ (PTBS) wurde von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und anderen Fachorganisationen umfassend überarbeitet und auf Basis der aktuellen Evidenz aktualisiert. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat die Arbeit an der Leitlinie im Rahmen des Projekts „ADAPT“ unterstützt. 

PTBS zählen zu den häufigen psychischen Erkrankungen. Die Symptome umfassen beispielsweise das Wiedererleben traumatischer Erfahrungen sowie Schlaf- und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Anforderungen an eine optimale Behandlung können erheblich variieren. 

Die Leitlinie soll zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität und der interdisziplinären Kooperation bei der Versorgung betroffener PatientInnen beitragen. Neben den dynamischen Entwicklungen im Feld, wie z.B. die Aufnahme der Komplexen PTBS (kPTBS) in die ICD-11, wird den besonderen Bedürfnissen wichtiger Betroffenengruppen Rechnung getragen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen mit Störung der Intelligenzentwicklung (SIE), Personen mit Flucht- und Migrationserfahrungen sowie älteren Menschen.

Die Leitlinie adressiert settingübergreifend die Diagnostik und Therapie von Personen mit PTBS. Dies umfasst sowohl die primär- und spezialärztliche Versorgung im ambulanten wie (teil-)stationären Bereich als auch die psychotherapeutische Versorgung.


S3-Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung“ 

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