Barbara Abdallah-Steinkopff
Sie ist Psychologische Psychotherapeutin und Ergotherapeutin. Von 1994-2024 war sie bei REFUGIO München mit Arbeitsschwerpunkt “Psychotherapie bei traumatisierten geflüchteten Menschen” tätig. Zudem ist sie Dozentin für trauma- und migrationsspezifische Themen, Supervisorin in verschiedenen Einrichtungen und Autorin von Artikeln zu migrationsspezifischen Themen.
Kongressbeitrag
Workshop: Trauma nach der Flucht ist nicht vorbei -Traumatherapie im Kontext von Flucht und Migration

Prof. Dr. Heide Glaesmer
Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin (VT), Stellv. Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig; Leiterin der Forschungsgruppen „Psychotraumatologie und Migrationsforschung“ sowie „Suizidalitätsforschung”
2019-2022 Leiterin des Forschungsverbundes TESTIMONY: Erfahrungen in DDR-Kinderheimen: Bewältigung und Aufarbeitung
2023-2025 Projekt „Zwangsadoptionen in der DDR“
Kongressbeitrag
Workshop: Psychotherapie mit Betroffenen von DDR-Unrechtserfahrungen

Tina Groll
Die Journalistin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin Tina Groll arbeitet als Wirtschaftsredakteurin bei der Wochenzeitung DIE ZEIT und schreibt über Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Gesundheitsökonomie und Pflege. Als frühere ehrenamtliche Gewerkschafterin gibt sie Angestellten Tipps zur individuellen und kollektiven Interessendurchsetzung in berufsgruppengemischten Belegschaften.
Kongressbeitrag
Workshop: Argumentieren, ohne zu verhärten: Selbstvertretung und Verhandeln für angestellte PsychotherapeutInnen

Kerstin Hübner
Fachärzt*in für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Paar- und Sexualtherapie (DGfS) mit Schwerpunkt auf Geschlechtsdysphorie und -inkongruenz, Trans- und Intergeschlechtlichkeit. Lehrtherapiepraxis, Supervision (VT), IFA- und Balintgruppenleitung. Seit 2021 ist sie in eigener sozialpsychiatrischer Praxis in Ahrensfelde niedergelassen, wo sie zusammen mit sieben weiteren Psychotherapeut*innen tätig ist. Der Behandlungsschwerpunkt liegt neben dem gesamten Spektrum psychischer Belastungen im Kindes- und Jugendalter insbesondere auf Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geschlechtsdysphorie („Trans*kinder“).
Kongressbeitrag
Workshops: Geschlechtsdysphorie und -inkongruenz bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Mechthild Kerkloh
Sie ist Psychologische Psychotherapeutin (VT), seit 2001 niedergelassen in Berlin-Kreuzberg. IFA-Leiterin seit 2008, Balintleiterin seit 2022 und IFA-Mentorin.
Zudem ist sie seit 2011 Vorsitzende der IFA-Gesellschaft im IVpT (früher VIVT) sowie Sektionsvorsitzende der Sektion Psychologische PsychotherapeutInnen in der Deutschen Balintgesellschaft
Kongressbeitrag
Workshops:
IFA für alle - Interaktionelle Fallarbeit zum Ausprobieren und Vertiefen
Balint für alle - Patientenbezogene Selbsterfahrung zum Ausprobieren und Vertiefen

Dr. Sophie Kerstan
Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Freiburg (Abteilung für Arbeits- und Organisationspsychologie) und hat an der ETH Zürich promoviert.
Im Fokus ihrer Forschung stehen kognitive und affektive Aspekte von Mensch-KI-Interaktionen – etwa die Fragen: Welche Glaubenssätze haben wir über KI, welche Reaktionen ruft KI in uns hervor und wie beeinflussen diese unsere Interaktionen mit KI? Besonders interessiert sie dabei jedoch nicht nur die Interaktion zwischen einzelnen Menschen und KI, sondern vor allem auch wie Interaktionen mit KI vom sozialen Miteinander zwischen Menschen beeinflusst werden; und dieses wiederum beeinflussen.
Ziel ihrer Arbeit ist dabei immer eine psychologisch fundierte, menschenzentrierte Perspektive auf die Gestaltung von und Interaktionen mit KI.
Kongressbeitrag
Vortrag: Wenn KI mitredet und „versteht“: Was gewinnt – und was riskiert – die Psychotherapie?
Workshop: Mensch-KI-Interaktion reflektieren: Was folgt daraus für die psychotherapeutischen Praxis?

Foto: Klaus Polkowski
Dr. Anne K. Liedtke
Sie ist Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin und Fachpsychologin für Rechtspsychologie und seit vielen Jahren im familiengerichtlichen Kontext tätig. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die familienpsychologische Begutachtung in Kindschaftsverfahren – insbesondere in komplexen Sorge-, Umgangs- und Gefährdungskonstellationen, in denen psychologische Differenzierung und rechtliche Anschlussfähigkeit gleichermaßen gefragt sind.
Neben ihrer Gutachtertätigkeit engagiert sie sich intensiv in der Fort- und Weiterbildung von RichterInnen, Verfahrensbeiständen sowie anwaltlichen und psychologischen FachkollegInnen. Darüber hinaus ist sie als Supervisorin und Prüferin im Bereich Rechtspsychologie deutschlandweit tätig und verbindet in ihrer Arbeit wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisnähe.
Kongressbeitrag
Workshop: Begutachtung im Kindschafts- und Familienrecht – ein Arbeitsfeld für PsychotherapeutInnen

Dr. Silke Lipinski
Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische Psychologie Sozialer Interaktion am Institut für Psychologie der HU Berlin. Ihr Hauptinteresse gilt partizipativer Forschung und Patient and Public Involvement (PPI) in der klinischen Psychologie und Psychiatrie. Als PPI-Referentin des Standorts Berlin-Potsdam koordiniert sie das Center for PPI des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG). Derzeit leitet sie die Arbeit am KOMMIT-Projekt: eine deutschlandweite Befragung von Menschen mit Erfahrungen im Bereich psychischer Erkrankungen.
Sie engagiert sich für autistische Erwachsene und ihre ambulante psychotherapeutische Unterstützung. Gemeinsam mit der Autismus-Forschungs-Kooperation (AFK) hat sie zwei Versorgungsstudien über den Zugang zu psychologischer Behandlung für Menschen mit Autismus und die Wissensbasis über Autismus von ambulanten Psychotherapeuten durchgeführt.
Kongressbeitrag
Vortrag: Psychotherapeutische Versorgung aus Sicht von Betroffenen

Dr. Philipp Lorenz-Spreen
Er ist Nachwuchsgruppenleiter zum Thema „Computational Social Science“ am Center Synergy of Systems der TU Dresden. Er forscht außerdem am Max Planck Institut für Bildungsforschung seitdem er an der TU Berlin in theoretischer Physik zur Dynamik von kollektiver Aufmerksamkeit promoviert hat. Seine Forschung konzentriert sich auf die Komplexität des selbstorganisierten Online-Diskurses und dessen Auswirkungen auf Demokratien weltweit.
Kongressbeitrag
Vortrag: Das komplexe Zusammenspiel von Plattformmacht und Demokratie

Ursula Neumann
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT), Ltd. Psychologin der LVR- Universitätsklinik Essen, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Schematherapeutin für Kinder und Jugendliche (ISST), Dipl. Theologin.
Seit 2017 therapeutisch tätig in ambulanter kinder- und jugendpsychiatrischer Spezialsprechstunde für Kinder und Jugendliche mit Schulvermeidung und auf spezialisierter Therapiestation, seit 2021 in leitender Funktion. Seit 2018 Aufbau eines schematherapeutischen Konzepts für die Therapiestation. Seit 2018 Dozentinnentätigkeit zu Schulvermeidung bei psychischen Störungen und zu stationärer Schematherapie auf verschiedenen wissenschaftlichen Kongressen und in der Ausbildung von Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen. Projektkoordinatorin in einem rehapro-Forschungsprojekt zur rehabilitativen Versorgung von Jugendlichen mit Schulvermeidung.
Kongressbeitrag
Workshop: Schulmeidendes Verhalten - Indikation, Intervention und Vernetzung in der ambulanten Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Jens Nieswandt
Studium der Psychologie und Philosophie in Berlin, Psychologischer Psychotherapeut. Jahrzehntelange stationär psychiatrische Tätigkeit, heute leitender Psychologe eines MVZ, Lehrtherapeut und Supervisor in VT, Dozent und Selbsterfahrungsleiter, mit hoher tiefenpsychologischer Affinität. Vorsitzender des VIVT/IVT und damit seit Jahren engagiert für integrative Überlegungen bei den Richtlinienverfahren. IFA-Gruppenleiter, Balintgruppenleiter und Mentor für die Ausbildung der Ausbilder.
Kongressbeitrag
Workshops:
IFA für alle - Interaktionelle Fallarbeit zum Ausprobieren und Vertiefen
Balint für alle - Patientenbezogene Selbsterfahrung zum Ausprobieren und Vertiefen

Dr. Frank W. Paulus
Dr. phil., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (VT, ST), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (VT, ST), Supervisor (VT, ST).
Seit 17 Jahren tätig als Leitender Psychologe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS). Zusätzlich Leitung zweier Spezialambulanzen: Säuglinge, Klein- und Vorschulkinder mit psychischen Störungen (SKVA 0-6) und Digitalisierung und Psychische Störungen (ADUPS).
Umfangreiche Forschungsarbeiten in den Bereichen psychische Störungen im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulalter, Digitalisierungsbedingte Störungen (insb. Computerspielstörung und Soziale-Medien-Nutzungsstörung), ADHS.
Kongressbeitrag
Workshop: Zwischen Smartphoneabhängigkeit und Spielsucht: Problematischer Medienkonsum von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz

Univ.-Prof. Dr. Klaus Michael Reininger
Er ist Universitätsprofessor für Psychotherapieforschung an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Dort leitet er die psychodynamische Ausbildung und Amulanz des Instituts für Psychotherapie mit über 300 Ausbildungsteilnehmenden. Professor Reininger wurde an der Universität Hamburg promoviert, war zwei Jahre als PostDoc in der Sozial- und Politischen Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig. 2017 wurde ihm der zweite Platz des deutschen Studienpreises der Körber-Stiftung, 2024 der große Förderpreis der Stiftung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und 2025 der Adolf Ernst Meyer-Preis für Therapieforschung in der Psychosomatik des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) zuerkannt. Er ist Psychologischer Psychotherapeut.
Kongressbeitrag
Vortrag: Psychotherapeutische Interventionen und ihre Zusammenhänge mit und Wirkungen auf Demokratie

Dr. Julia Schellong
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie/Psychoanalyse und Psychotherapeutische Medizin, Traumatherapeutin. Leitende Oberärztin und Leiterin Bereich Psychotraumatologie an der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden.
Etablierung des Bereiches Psychotraumatologie am UKD seit dem Jahr 2004 mit ambulanter und stationärer Behandlung von Traumafolgestörungen. Leiterin Referat Psychotraumatologie der DGPPN, Past Präsidentin und im Vorstand der DeGPT. Sie ist maßgeblich am Aufbau von Traumanetz Seelische Gesundheit beteiligt, einer Vernetzungsinitiative, die Betroffenen mittels Internetportal Zugang zu Beratungs- und Therapieangeboten erleichtert, Fachkräften und Interessierten in Sachsen Austausch zu Themen der Psychotraumatologie durch Fortbildungs- und Öffentlichkeitsveranstaltungen bietet. Weitere Projekte u.a.: Kompetenzzentrum Traumaambulanzen in Sachsen, Forschungstätigkeit zu Themen Häusliche Gewalt sowie Psychotherapie und Glaubhaftigkeit.
Kongressbeitrag
Workshop: Psychotherapie und Strafverfahren

Dr. Kristina Schütz
Die Psychologische Psychotherapeutin ist seit 2012 in eigener Praxis im Landkreis Helmstedt niedergelassen. Seit 2011 ist sie Mitglied der Kammerversammlung der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen (PKN) und seit 2021 im Vorstand der PKN, seit 2025 als Präsidentin. Zudem ist sie stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). Durch Ihre langjährige berufspolitische Arbeit verfügt sie über umfangreiche Erfahrungen im Gesundheitswesen. Im Rahmen der Vorstandstätigkeit in Niedersachsen betreut sie seit 2021 die Bereichsweiterbildung Sozialmedizin und arbeitet im Sozialmedizin-Team mit, welches die Umsetzung der Weiterbildung organisiert.
Kongressbeitrag
Workshop: Sozialmedizin - Schnupperkurs zur Bereichsweiterbildung

Sarah Seide
Psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene in den Verfahren TP und VT. Seit 2022 ist sie niedergelassen in einer Einzelpraxis in der schönen Stadt Salzwedel. Außerdem ist sie Kammerdelegierte der OPK und arbeitet in den Ausschüssen für Qualitätssicherung sowie Satzung, Ordnungen und Berufsethik mit. Darüber hinaus ist sie Vorsitzende des Landesverbands bvvp Sachsen-Anhalt.
Kongressbeitrag
Workshops:
Gaming und Psychotherapie - Wer spielt warum und wie kann ich es für die Psychotherapie nutzen?
PsychotherapeutInnen auf Social Media - Wie viel geht im Rahmen der Berufsordnung?

Dr. Timo Slotta
Psychologischer Psychotherapeut und geschäftsführender Ambulanzleiter der Hochschulambulanz für Psychotherapie, Universität zu Köln (HAPUK). Als Wissenschaftler untersucht er das Erscheinungsformen struktureller Diskriminierung im Rahmen von Psychotherapie, sowie deren Prävention. Er ist Mitglied der Kommission Antidiskriminierung, Diversität und Chancengerechtigkeit der Bundespsychotherapeutenkammer.
Kongressbeitrag
Workshop: Diskriminierungssensible Psychotherapie - Wenn ein Unterschied einen Unterscheid macht

Katharina Vogtmeier
Studium der Rechtswissenschaften und der Psychologie in Göttingen
Fachanwältin für Medizinrecht
Fokus auf Vertragsarztrecht, Berufsrecht, Psychotherapeutenrecht, Digitalisierung im Gesundheitswesen
Lehrbeauftragte für Berufsethik und Berufsrecht an der SFU (seit SoSe 2025)
Gastdozentin für Ethik und Wirtschaftsrecht im Gesundheitswesen an der ASH Berlin (seit SoSe 2026)
Kongressbeiträge
Workshops:
Kinderschutz in der Psychotherapie
Angestellte PsychotherapeutInnen: Weisungsrecht und Eigenverantwortung in den Heilberufen

Prof. Dr. Sabine Walper
Sie ist interdisziplinär arbeitende Psychologin mit Professur für Pädagogik an der Ludwig-Maximilians Universität in München (i.R.) und ehemalige Direktorin des Deutschen Jugendinstituts. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kindheits-, Jugend- und Familienforschung mit Fokus auf Wandel und Diversität von Familien, Coparenting, Erziehung und Eltern-Kind-Beziehungen, Wohlergehen und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie frühe Bildung und Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Sie ist langjähriges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats am Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats am Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz in Bayern (IFP), Mitglied der Kinderrechtekommission des Deutschen Familiengerichtstags und Präsidentin der deutschen Liga für das Kind.
Kongressbeitrag
Vortrag: Alles besser, alles schlechter? Der Wandel der Familie und seine Bedeutung für Kinder

Foto: Stefan Obermeier