Empörung über Krankenkassen-Vorstoß und starke Positionierung für Psychotherapeutenschaft

Kampagne: KV Sachsen-Anhalt
Mit einer Pressemitteilung vom 19. Februar positioniert sich die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt klar gegen den Krankenkassen-Vorstoß:
“Allein diese Überlegung der Krankenkassen ist für uns in keinster Weise nachvollziehbar. Der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung ist seit Jahren hoch und steigt weiter an, die Nachfrage ist noch einmal deutlich höher”, zeigt sich der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt – Dr. Jörg Böhme, Dr. Nadine Waldburg und Mathias Tronnier – empört.
Die Pläne der Krankenkassen zur Absenkung der Vergütung der Psychotherapeuten reihen sich ein in die bereits seit Wochen publizierten Kürzungspläne bei ambulant tätigen Ärzten. “Es geht offensichtlich weniger um die Versorgung als um die Finanzlage der Krankenkassen”, so der KVSA-Vorstand, “und das soll nun auch auf dem Rücken der Psychotherapeuten und damit auch der psychisch kranken Menschen passieren.”
“Es ist unser aller Pflicht, die Versorgung zu sichern und idealerweise auszubauen als durch Vergütungskürzungen einzuschränken. Wertschätzung sieht anders aus”, betont der Vorstand."
Wir informieren Sie, sobald es gesicherte Informationen und Ergebnisse nach dem 11. März aus dem Bewertungsausschusses (BA) gibt.
Lesen Sie dazu auch das Statement des OPK-Präsidenten, Dr. Gregor Peikert.