OPK-Vizepräsidentin zur Protestaktion gegen Honorarkürzungen in Magdeburg: „Wir stehen felsenfest an Ihrer Seite.“

Die OPK wird in der Öffentlichkeit wie in der Politik Unterstützung gegen diese Entscheidung der Honorkürzung einfordern.

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Foto: OPK

Die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses, die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen zum 1. April um 4,5 Prozent zu senken, hat eine breite Protestwelle ausgelöst. In Magdeburg kamen gestern 300 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zusammen, um gegen diese finanzielle Benachteiligung der Psychotherapie zu demonstrieren. 

Zu den Rednerinnen und Rednern der Protestaktion gehörte auch die OPK-Vizepräsidentin Dr. Sabine Ahrens-Eipper. Sie verdeutlichte vor Ort, dass die OPK felsenfest an der Seite der Kolleginnen und Kollegen steht.  „Wir werden nicht nachlassen, an die Öffentlichkeit zu gehen und Unterstützung in der Politik einzufordern. Außerdem fordern wir das Bundesministerium für Gesundheit als Rechtsaufsicht auf, den Beschluss zu beanstanden.“

Unterstützt wurde die Protestaktion außerdem von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalts. Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Jörg Böhme, informierte die Teilnehmenden, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gegen den Beschluss Klage einreichen wird. Der Sparkurs der Krankenkassen dürfe nicht auf dem Rücken psychisch erkrankter Menschen ausgetragen werden.

Kommenden Mittwoch, 25.03.26, wird eine Protestaktion in Erfurt stattfinden. OPK-Präsident Dr. Gregor Peikert wird die Kolleginnen und Kollegen mit einem Redebeitrag und Informationen zu weiteren Entwicklungen in dieser Sache bestärken.

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