Tausende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten folgten dem Aufruf zum bundesweiten Protesttag in Berlin am 15. April

In eigens dafür gebuchten Reisebussen brachen viele Kolleginnen und Kollegen nach Berlin auf, um gegen die Entwertung ihrer Arbeit zu demonstrieren.

Berufspolitik

Foto: OPK

Im Sparzwang der Krankenkassen wurden die Honorare der Psychotherapeuten in einem in Deutschland noch nie dagewesenen Vorgang um 4,5 Prozent gekürzt. Diese Regelung trat nun zum 01. April in Kraft. Psychotherapeuten forderten in Berlin die Rücknahme der Honorarkürzungen und die Sicherstellung einer angemessenen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen. Außerdem beanspruchen sie die Stärkung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung für sich.

Zu den Rednerinnen und Rednern der Demonstration gehörte auch Cornelia Metge, niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin aus Zschopau und Vorstandsmitglied der BPtK sowie Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Die Demonstrationen werden in den nächsten Wochen weitergehen und sich durch Deutschland ziehen. Engagierte Kolleginnen und Kollegen möchten auf die Konsequenzen der Kürzungen für die Versorgungssituation der Patienten aufmerksam machen.

 

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