Suchthilfe und Psychotherapie: Gemeinsam besser versorgen

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Menschen mit Suchterkrankungen leiden häufig zugleich an weiteren psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen. Dennoch werden Suchterkrankungen und psychische Komorbiditäten in der Versorgung häufig noch getrennt behandelt. Gerade bei komplexen Hilfebedarfen ist jedoch eine enge Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Psychotherapie entscheidend, um Behandlungsbrüche zu vermeiden und passgenaue Unterstützungsangebote zu ermöglichen.
Wie eine gemeinsame Versorgung besser gelingen kann, steht im Mittelpunkt der Kooperationstagung „Suchthilfe und Psychotherapie: Wie gemeinsame Versorgung besser gelingen kann“, zu der die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) am 23. und 24. November 2026 nach Weimar einladen.
Die Tagung möchte den Austausch zwischen Suchthilfe und Psychotherapie stärken und Möglichkeiten für eine verbindlichere, wirksamere und stärker patientenorientierte Zusammenarbeit aufzeigen. Fachliche Impulse, Workshops und Diskussionen bieten Raum, bestehende Schnittstellen genauer in den Blick zu nehmen und regionale wie überregionale Netzwerke weiterzuentwickeln.
Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge zur Qualifizierung in Suchthilfe und Psychotherapie, zu den Besonderheiten der Behandlung von Menschen mit Substanzkonsum in der ambulanten Psychotherapie sowie zur neuen Ermächtigungsregelung bei Suchterkrankungen. Auch die Versorgung von Kindern und Jugendlichen wird thematisiert. In Workshops soll darüber hinaus die Verzahnung von ambulanter Versorgung, stationärer Behandlung und Rehabilitation sowie Nachsorge und Selbsthilfe diskutiert werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Psychotherapie, Suchthilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren angrenzenden Arbeitsfeldern. Sie findet im Leonardo Hotel Weimar statt.
Das Programm der Tagung und Ihre Anmeldemöglichkeit finden Sie im Download.

