Mehr als nur ein Spiel: Einblicke in die Lebenswelt des Gamings

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Referent Maximilian Franke, Gaming-Journalist und Experte für digitale Spielkultur, führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnah in die vielfältige Welt des Gamings ein.
Neben einem Überblick über aktuelle Spielgenres und Trends standen insbesondere die psychologischen und sozialen Faktoren im Mittelpunkt, die Videospiele für junge Menschen so attraktiv machen. Deutlich wurde, dass “dosiertes” Gaming durchaus eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung - auch für die ganze Familie - sein kann. Spiele ermöglichen soziale Kontakte, vermitteln Erfolgserlebnisse und fördern strategisches Denken sowie Perspektivwechsel.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Mechanismen moderner Spiele, die dazu beitragen können, dass das Aufhören schwerfällt. Fortschrittssysteme, Belohnungen, exklusive Inhalte und soziale Verpflichtungen in Online-Spielen wurden ebenso beleuchtet wie die Geschäftsmodelle der Spieleindustrie. Themen wie Mikrotransaktionen, Battle-Pässe und Lootboxen regten zu einer differenzierten Diskussion über mögliche finanzielle und entwicklungsbezogene Risiken für Kinder und Jugendliche an.
Die Fortbildung bot Raum für Fragen und fachlichen Austausch und stärkte das Verständnis für die digitale Lebenswelt junger Menschen. DieTeilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten wertvolle Impulse, um Kinder und Jugendliche in ihrem Spielverhalten kompetent zu begleiten, Ressourcen zu erkennen und problematische Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen.
Die nächste Veranstaltung von "Fokus KiJu" am 02. September in der Zeit von 11.00 bis 12.30 Uhr trägt den Titel “ICD-11 - Was ändert sich?”. Im Vortrag von Referentin Dr. Annegret Brauer, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, werden wesentliche Änderungen des Klassifikationssystems für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie vorgestellt und diskutiert. Weitere Informationen und Ihre Anmeldung ist hier möglich.




